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Reiseführer Toskana - Lebenslust

Mit der Reihe Historische Gast-Häuser und Hotels stellt der Hoffmann Verlag verschiedene Länder und Regionen vor.
Im aktuellen Artikel: Toskana!

Toskana – für viele klingt dieses Wort wie Musik in den Ohren.
Mit kaum einer anderen italienischen Region ist für die Deutschen eine größere Sehnsucht nach dem einfachen mediterranen Landleben, nach dem Süden an sich verbunden.
Wer an die Toskana denkt, denkt meist automatisch an sanft geschwungene Hügellandschaften mit einsamen Bauernhäusern, Schirmpinien, sattgrünen Weinbergen, weiten Olivenhainen und den wie Kerzenreihen hoch in den Himmel ragenden Zypressen. Vor allem das Gebiet des Chianti und die Crete südlich von Siena haben dieses Toskanabild geprägt.
Doch die Landschaft der immerhin 23.000 km2 großen mittelitalienischen Region hat wesentlich mehr an Facettenreichtum zu bieten. Da wäre etwa die Maremma im Süden: Sie ist in weiten Teilen von Macchia, einem immergrünen Buschwald bedeckt, der den zarten Duft mediterraner Kräuter verströmt. Da sind zum anderen die weiten Sandstrände, die sich von der Halbinsel des Monte Argentario bis zu den mondänen Badeorten an der Versilia entlang ziehen. Wanderer werden indes gerne den mit 1738 Metern höchsten Berg der Toskana, den Monte Amiata im Süden bezwingen oder nördlich von Lucca in der Garfagnana von einem Berggasthof zum nächsten ziehen. Auch die schroffen Felsformationen der bei Massa Carrara gelegenen Apuanischen Alpen mit ihren Marmorbrüchen haben nichts mit den lieblichen Hügeln des Chianti gemein – und doch üben sie auf viele einen ganz besonderen Reiz aus.
Kunst, Kultur und Kulinarisches
Etwa 7 Millionen Touristen strömen alljährlich in die Region, die angeblich die höchste Zahl an Kunstdenkmälern in ganz Italien besitzt. Das mag man gerne glauben, denkt man nur an den Reichtum der Uffizien in der toskanischen Hauptstadt Florenz, an den herrlichen, in schwarz-weißen Marmor gehüllten Dom von Siena, die weltberühmte Stadtmauer von Lucca, an städtebauliche Kleinode wie Colle Val d’Elsa, Pienza oder Cortona. In jedem kleinen Ort ist sie zu spüren, die bewegte und reiche Vergangenheit dieser Region, die durch das Florentiner Geschlecht der Medici, allen voran Lorenzo der Prächtige (1449 – 1492), zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert ihre größte Blütezeit erlebte. Doch nicht nur Liebhaber von Kunst und Architektur kommen in der Toskana ganz auf ihre Kosten. Natürlich ist die Region auch für Feinschmekker und Freunde edler Tropfen ein kleines Paradies. Chianinaund Maremmarinder, das klassische Röstbrot „Fettunta“, das feine Mandelgebäck Cantuccini, die vielen hausgemachten Pastasorten, Fleischragouts, Wildgerichte und Hülsenfrüchte sind nur einige der kulinarischen Spezialitäten. Bei den Weinen stehen natürlich über allem der Chianti classico, der Vino Nobile di Montepulciano, Supertuscans wie Ornellaia, Sassicaia, oder Guado al Tasso sowie der zu Weltruhm gelangte Brunello di Montalcino. Einige herausragende Weingüter, die vor Ort Verkauf und Verkostungen anbieten sind ebenso wie Hersteller von feinstem Olio d’oliva extra Vergine am Ende dieses Buches ausgewiesen.
(Text: Hoffmann Verlag)
www.new-ebooks.de

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Verfasser und somit verantwortliche Person für den Inhalt dieses Artikels ist der Autor erhard coch.

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