Für jeden, der sich für den Golfsport interessiert, werden in den entsprechenden Clubs
Golfkurse angeboten, die sich sowohl an Einsteiger ohne oder mit nur wenig Erfahrung als auch an Routiniers richten, die unter fachmännischer Aufsicht Aspekte ihres Spieles und Bewegungsablaufes trainieren möchten. Die Golfclubs beschäftigen zu diesem Zweck oftmals Professionals, die ihre Erfahrung den Clubmitgliedern zur Verfügung stellen und so manchen hilfreichen Tipp geben können. Diese Golflehrer machen den absoluten Löwenanteil der professionellen Golfspieler aus, rund 95% aller Professionals sind Golflehrer, im englischen Sprachraum werden sie als Teaching Pros bezeichnet, diese Profis sind häufig in einem Angestelltenverhältnis mit dem Golfclub verbunden und stehen den Clubmitgliedern für Golfkurse und Einzeltrainings zur Verfügung. Sie spielen im Gegensatz zu den restlichen knapp 5% der professionellen Golfer, den Turnierspielern (oder Playing Pros als internationale Bezeichnung), nur selten Golfturniere. Die Grenzziehung zwischen dem Amateur- und dem Profilager ist dabei sehr streng, im Regelfall ist es einem Golfer mit Amateurstatus nicht erlaubt, auch nur einmal bei einem Turnier Preisgeld anzunehmen, will er nicht zukünftig als Professional geführt werden. Wodurch jedoch der Rückweg dauerhaft versperrt ist, wer einmal als Profi gelistet wird, darf nicht mehr an Turnieren für Amateure teilnehmen. Wer also sein Können auf dem Golfplatz unter Beweis stellen will und bei einem Preisturnier antritt, muss sich dessen bewusst sein, dass ein Erfolg auf diesem Turnier das endgültige Ende des Amateurstatus bedingen kann, die
Golfbälle können dann zukünftig als Profi im Golfsport geschlagen und eingelocht werden.
Verfasser und somit verantwortliche Person für den Inhalt dieses Artikels ist der Autor findur.

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